Adolf Draxler Schuss GmbH (ADS)

Der umtriebige Waffenhersteller zählt zu den technisch führenden Anbietern von Militärtechnik, bekanntestes Produkt ist das Sturmgewehr X36 – im Volksmund schlicht „X“ – dessen Präzision legendär ist. Die Firma wirbt mit dem nicht unumstrittenen Slogan „Begehrt bei Freund und Feind“, untermauert von provokanten Sprüchen des aktuellen Vorstandsvorsitzenden Adolf Draxler Junior II. wie „hat der Gegner ein X – wird das für dich nix“ oder „ist das X beim Gegner, brauchst du einen Segner“.

Der erfolgreiche Türklinkenschmid Josef Draxler gründete das Unternehmen 1930 als „Adolf Draxler Schusswaffenfabrikation Keltenhain“. Zunächst standen Gewehre für die Wildjäger des dunklen Höllenwaldes im Vordergrund. Mit der Militarisierung Deutschlands stieg er in die Militärtechnik ein und schaffte es in den Kreis der reichsten Personen Deutschlands. Draxler gilt im zweiten Weltkrieg als einziger Lieferant, der mit Frankreich und Deutschland gegnerische Kriegsparteien sowie die neutrale Schweiz belieferte. Dies, aber auch die versteckte Lage im zerklüfteten Gebiet zwischen Keltenhain und Höllenwald verhinderten signifikante Kriegsschäden der Produktionsstätten.

Adolf Draxler wurde 1949 von einem alliierten Militärgericht zum Tode verurteilt, sein Sohn Josef führte das Geschäft in ähnlich militaristischer Form fort – durch den technologischen Vorsprung und mutmaßlich in der Schweiz versteckte Vermögen die er für Investitionen nutze wurde er sehr erfolgreich. Firmensitz und Produktionsstätten sind weitgehend unterirdisch. Über die in Großbritannien registrierte Tochtergesellschaft Schwarzwasser Ltd. wird durch Söldner vermutlich direkt an Kriegsgeschehen teilgenommen. Dies sowie Militär-Engineering und Cyberwaffentechnik sind heute die Hauptgeschäftsfelder, so dass die industrielle Produktion nur noch marginal und auf das X36 begrenzt ist.

Deshalb empfängt mit der Eisenbahn nur noch geringe Mengen Rohstahl. Diese werden trotz der suboptimalen Bedingungen auf der Ladestraße der Stadt Keltenhain entladen, da sich andere Gleisanschließer wie Ratsch oder Kelt aus moralischen Gründen weigern Zugang zu gewähren. Die Stadt Keltenhain verweist auf den diskriminierungsfreien Zugang zu ihrer Ladestraße, wobei allgemein vermutet wird, dass die nicht unerheblichen Gewerbesteuerzahlungen der ADS eine wichtige Rolle spielen.

Vor dem Firmensitz und auf dem Bahnhofsvorplatz in Keltenhain finden regelmäßig große Demonstrationen von pazifistischen Gruppierungen, linken Parteien und Menschenrechtsorganisationen statt. Die Teilnehmer werden oft per Sonderzug bis Keltenhain oder zur Awanst. Mühlgarten gebracht, die üblicherweise durch Hesse Tours organisiert werden.