DR – Deutsche Demokratische Reichseisenbahn GmbH

Deutsche Demokratische Reichs-Eisenbahn GmbH

Dem ehemaligen DDR-Reichsbahner Werner Pliedel gelang es unmittelbar nach der Wende, Fahrzeugmaterial aus der DR zu erwerben und zunächst in Kamenz, Dresden-Hafen bzw. Dresden-Friedrichstadt zu hinterstellen. Als “Drahtzieher” wird der ehemalige DDR Verkehrsminister Herbert Keddi vermutet, der einschlägigen Berichten zufolge einen Teil der Reichsbahn auch “im nun drohenden Kapitalismus” erhalten wollte.

Nach der Bahnreform wurde die Deutsche Demokratische Reichseisenbahn GmbH mit Sitz in Dresden gegründet und nahm nach Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen den Betrieb im Sonderreisezugverkehr und Gelegenheits-Güterverkehr auf. Werner Pliedel zog sich wenig später aus dem operativen Geschäft zurück, um sich seiner Hauptaufgabe bei einem Eisenbahnunternehmen im Güterverkehr zu widmen.

Die hohe Nachfrage der Sonderzüge nach Keltenhain und Höllenbronn veranlasste das Unternehmen dazu, regelmäßige Verbindungen zwischen Dresden, Binz auf Rügen und Saßnitz anzubieten, teilweise sogar mit Autotransport.


Dem ehemaligen DDR-Reichsbahner Werner Pliedel gelang es unmittelbar nach der Wende, Fahrzeugmaterial aus der DR zu erwerben und zunächst in Kamenz, Dresden-Hafen bzw. Dresden-Friedrichstadt zu hinterstellen. Als “Drahtzieher” wird der ehemalige DDR Verkehrsminister Herbert Keddi vermutet, der einschlägigen Berichten zufolge einen Teil der Reichsbahn auch “im nun drohenden Kapitalismus” erhalten wollte.

Nach der Bahnreform wurde die Deutsche Demokratische Reichseisenbahn GmbH mit Sitz in Dresden gegründet und nahm nach Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen den Betrieb im Sonderreisezugverkehr und Gelegenheits-Güterverkehr auf. Werner Pliedel zog sich wenig später aus dem operativen Geschäft zurück, um sich seiner Hauptaufgabe bei einem Eisenbahnunternehmen im Güterverkehr zu widmen.

Die hohe Nachfrage der Sonderzüge nach Keltenhain und Höllenbronn veranlasste das Unternehmen dazu, regelmäßige Verbindungen zwischen Dresden, Binz auf Rügen und Saßnitz anzubieten, teilweise sogar mit Autotransport.

Nach der Klage eines Lokführers aus Rheinland-Pfalz mit Verweis auf das Antidiskrimierungsgesetz musste das Unternehmen 2015 ihren Kodex ändern, nach dem nur Mitarbeiter aus der ehemaligen DDR mit “sozialistischer Gesinnung” eingestellt werden sollten. Das Unternehmen setzt bis heute ausschließlich Fahrzeuge aus dem Bestand der DDR-Reichsbahn ein, die in entsprechender Lackierung verkehren.

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